29. Mai bis 01. Juni 2014

Das Stammeslager am Himmelfahrtswochenende in diesem Jahr stand unter dem Thema Am Donnerstag Morgen trafen wir uns an der Plesse um von dort aus mit allen Stufen nach Holzerode zu wandern.
Die Vorfreude auf das Lager hielt sich noch in Grenzen, da es viel regnete.
Beim Wandern durch den Wald störte uns der Regen durch den Schutz der Bäume aber kaum.
Mittags sind wir schließlich auf unserem Zeltplatz angekommen. Nun kam die Sonne raus und es gab nur gelegentlich einen Schauer.
Dieses Lager war etwas ganz besonderes, weil wir mit zwei Jurten und drei Kothen komplett in schwarz gezeltet haben (vom Materialzelt abgesehen).
Nachdem alles aufgebaut und die Zelte bezogen waren, eröffnete Stammeshäuptling Bing im Indianerkostüm offiziell das Lager. Er entfachte das Feuer, dass das ganze Lager über brennen sollte. Anschließend wurde fleißig Indianerschmuck wie Armbänder, Kopfschmuck oder auch Lederbänder gebastelt. Jeder wurde zu einem echten Indianer!
Später wurden dann verschiedene Workshops, z. B. Lagerbauten, angeboten. Dabei entstand sogar ein eigener Materpfahl. Beim Fahnenalphabet wurden Fahnen gebastelt, mit denen man sich über weite Entfernungen verständigen konnte. Das Bogenbauen und Schießen hat sehr vielen gefallen, im Wald wurde nach passendem Material gesucht und zum Teil waren die Bögen sogar größer als die Kinder!
Das Feuer brannte das ganze Lager ununterbrochen, dafür musste natürlich viel Holz geholt und gesägt werden. Dort hat jeder – vom Wölfling bis zum Leiter – mit angefasst.
Damit das Feuer auch nachts beaufsichtigt wurde, gab es die Feuerwache, die für jede Stufe eine Stunde lang war. Jeder durfte mal nachts wachbleiben und alle haben auch zur späten Stunde gut durchgehalten, sodass wir vor einem Angriff von verfeindeten Indianerstämmen sicher waren.
Am Freitagnachmittag fand die Hochstufung statt.
Die Jupis nahmen fünf Wölflinge im Wald auf, es gab eine Gruppenaufgabe und es wurde ein blauer Jupitrank gebraut, sehr lecker und sehr süß.
Die Pfadis haben sich mit Wegzeichen beschäftigt und die Rover veranstalteten ein Picknick.
Als Geländespiel spielten wir im Wald "Capture the Flag", dabei mussten zwei Mannschaften versuchen, sich gegenseitig die Fahne zu klauen.
Die Morgen- und Abendrunden wurden von unserem Kuraten Martin gestaltet, es gab Spiele und kurze Gebete. Der Gottesdienst am Sonntag stand im Zeichen des Fischs.
Das Essen im Lager war sehr lecker, es gab beispielsweise Chili con Carne oder Pellkartoffeln.
Indianer haben großen Hunger, das haben wir beim Frühstück besonders festgestellt. Cornflakes gehören scheinbar zu ihrer Hauptnahrungsquelle!!
Insgesamt hatten wir doch viel Glück mit dem Wetter, es hat fast nur am Donnerstag geregnet. Man konnte die Zeit draußen also gut nutzen.